Kabinett verabschiedet Gleichwertigkeitsbericht

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Lebensverhältnisse in Deutschland Kabinett verabschiedet Gleichwertigkeitsbericht

Die Bundesregierung hat erstmals eine Untersuchung zur Gleichwertigkeit der Lebensverhältnisse in Deutschland durchgeführt und im Kabinett verabschiedet.

Landschaft in Aue

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Bergbau-Region in Aue, die in Sachsen für Tra dition und regionale Besonderheit steht

Foto: Paula Keller

Deutschland ist verschieden. Je nach Regionen, ob Stadt oder Land: Die Lebensverhältnisse können ganz unterschiedlich ausfallen. Der erste Gleichwertigkeitsbericht der Bundesregierung hat das untersucht und festgestellt, dass die wirtschaftlichen, sozialen sowie gesellschaftlichen und ökologischen Unterschiede in den vergangenen Jahren abgenommen haben.

Dennoch gibt es im ganzen Land Regionen, die vor großen Herausforderungen stehen. Diese Gebiete kämpfen mit strukturellen Defiziten und gelten als strukturschwächer, weil zum Beispiel das Einkommen der Menschen geringer ist, sie weniger Vermögen haben und weil der demografische Wandel in diesen Gegenden stärker ausfällt. Auch viele Gebiete in Ostdeutschland gehören dazu.

Gleichzeitig kann der Osten mit Vorteilen und regionalen Eigenheiten überzeugen. So ist die Gender-Pay-Gap geringer, die Kinderbetreuung ist besser ausgebaut und die Rückwanderung nach Ostdeutschland fällt höher aus als die in die westlichen Länder.  

Ziel der Bundesregierung ist es, gleichwertige Lebensverhältnisse in Deutschland zu stärken, so dass alle Menschen, unabhängig von ihrem Wohnort, die gleichen Chancen und Möglichkeiten auf ein gutes Leben haben. Auf Grundlage des Berichtes wird nun ein Folgeprozess eingeleitet, der dazu beitragen soll die Lebensverhältnisse weiter anzugleichen, Dazu gehört auch, dass anhand der Ergebnisse Fördermittel zielgenauer eingesetzt werde können.